Leinwand „Der Riss II – von innen zerrissen“
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Abstraktes Originalgemälde in intensiven Rottönen mit strukturierter Oberfläche und fließenden Pouring-Spuren. „Der Riss II“ macht innere Spannung und Bruch als kraftvolle, visuelle Bewegung sichtbar.
Acryl auf Leinwand | 100 × 70 cm | 2024 | Unikat
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Zum Werk
„Der Riss II - von Innen zerrissen“ ist ein großformatiges, abstraktes Originalgemälde, in dem sich Spannung nicht als plötzlicher Bruch zeigt, sondern als aufbauender Druck im Material. Die intensive rote Farbfläche wirkt zunächst geschlossen. Doch im oberen Bereich verdichtet sich das Material zu einer körperlichen, fast wulstartigen Form - wie eine Grenze, die sich nach außen drückt. Darunter beginnt die Bewegung. Farbe löst sich, läuft nach unten, zieht Spuren. Die vertikalen Linien entstehen nicht aus einem Schnitt, sondern aus einem Überlaufen. Was sich zuvor gestaut hat, entlädt sich sichtbar auf der Oberfläche. Das Werk wirkt direkt, körperlich und unmittelbar. Es zeigt keinen Moment der Zerstörung, sondern den Punkt, an dem etwas nicht mehr im Inneren gehalten werden kann.
Material und Struktur
Das Werk basiert auf einem vielschichtigen Aufbau aus Acrylfarbe, Strukturmaterial und Pouring-Techniken. Die Oberfläche ist bewusst unruhig und geprägt von Verdichtungen, Aufbrüchen und fließenden Übergängen. Farbe wird hier nicht nur aufgetragen, sondern aufgebaut, gestaut und wieder freigegeben. Besonders im oberen Bereich entsteht eine plastische Verdichtung, die dem Werk eine starke physische Präsenz verleiht. Die darunter verlaufenden Spuren entwickeln sich aus dem Material selbst - gelenkt, aber nicht vollständig kontrolliert. Dadurch bleibt der Entstehungsprozess sichtbar und Teil der Bildwirkung.
Serie und Kontext
Das Werk gehört zur Serie „Im Innen nicht wie Außen“, die sich mit inneren Zuständen und deren äußerer Manifestation beschäftigt. Im Gegensatz zu anderen Arbeiten der Serie steht hier nicht der Moment des Bruchs im Mittelpunkt, sondern der Zustand davor: ein innerer Druck, der sich aufbaut, verdichtet und schließlich sichtbar wird. „Der Riss II“ zeigt diesen Übergang - vom Inneren zur Oberfläche.
Künstlerische Notiz
Die Arbeiten entstehen im Spannungsfeld zwischen Kontrolle und Prozess. Ich arbeite mit Schichten, mit Material, mit Bewegung. Ich baue auf, greife ein und lasse zu. Nicht alles ist steuerbar. Und genau das bleibt sichtbar.
Zusätzliche Informationen
| Größe | 100 × 70 × 5 cm |
|---|---|
| Themenfeld | |
| Jahr | 2024 |
| Technik | Mixed Media |






